Meine Gedanken

10 Dinge, die jeder erlebt hat, der eine längere Zeit im Ausland verbracht hat

Hier also meine Auflistung:

  1. Die Aufregung unmittelbar vor dem Auslandsaufenthalt, die eine Mischung aus kaum-zu-erwarten, Stress und absoluter Panik darstellt. Gerne in Kombination mit Reisefieber.
  2. Das erste neue Fremdwort ist ein Slang oder ein Schimpfwort. Eine amerikanische Freundin hier sagt ständig bummer, das habe ich zuvor noch nie gehört. Bummer ist die mildere Form von damn haha. Auch koreanische, wütende Ausdrücke – allen voran dieses typische assshhh… – hatte ich schnell drauf.

    Blick vom N-Seoul Tower – auf der Scheibe stehen die Entfernungen zu anderen Hauptstädten
  3. Sich unglaublich freuen, wenn man bekannte Wörter hört.
  4. Einen sensitiven Blick für die Produkte des Heimatlandes bekommen. Zuletzt habe ich mich riesig über meinen Toffifee-Fund gefreut.
  5. Sich wie ein Botschafter seines eigenen Landes fühlen, dessen Aufgabe es ist die zwischenstaatlichen Beziehungen zu verbessern.
  6. Die Einheimischen heimlich beobachten, denn von ihnen lernt man am Meisten!
  7. Das Verhalten der Einheimischen anschließend kopieren.
  8. Dinge zu tun, die man sich zu Hause nicht traut. Das können Kleinigkeiten sein, wie zum Beispiel das Probieren von Innereien oder die Fahrt in einer Achterbahn.
  9. Nach gutem, deutschen Brot suchen. Bisher habe ich es leider noch nicht gefunden… meistens lässt es sich wie Toast zusammendrücken oder es ist zu trocken.
  10. Das Essen des Gastlandes lieben, jedoch gleichzeitig das Essen zu Hause vermissen. Wie bereits erwähnt ist mein koreanisches Lieblingsessen Samgyeopsal. Am meisten fehlen mir Gerichte mit Käse.

    Fällt euch noch mehr ein? Dann schreibt mir gerne eine Mail oder hinterlasst einen Kommentar auf Instagram. Ich bin gespannt :)!