Essen und Trinken

Sprout: Der vegane Lieferservice

Diese Woche habe ich Sprout Seoul getestet und was soll ich sagen? – Meine Portionen für die kommende Woche sind bestellt! Bei Sprout ist jedes angebotene Gericht vegan, was mich zwar nicht abschreckt aber auch kein Grund für meine Bestellung ist. Ich liebe natürliche, vegane Produkte wie Gemüse, Reis und Linsenfrüchte. Jedoch esse ich ebenso gerne tierische Produkte. Die Nachfrage nach artgerecht und bio ist in Korea leider gering; nur wenige Unternehmen stellen sich auf die Wünsche vorwiegend ausländischer Bewohner ein. Sprout ist deshalb bei Expats besonders beliebt! Nach der Arbeit bin ich zu müde um Essen für den kommenden Tag zu kochen. Es ist bequem, dass ich selbst in meinem Gebäude zwischen einer Vielzahl an Restaurants sowie Ketten wie Starbucks wählen kann. Und selbst wenn dort nichts dabei ist, hat so gut wie Alles in Korea einen Lieferservice. Schaffe ich es nicht vom Sofa hoch, dann bestelle ich per App bei McDonalds, bezahle online und mein Burger ist kurz darauf bei mir.

Kochen tue ich vielleicht einmal im Monat. Ansonsten esse ich auf der Arbeit, auswärts mit Freunden oder lasse einen Lieferdienst kommen. Was soll ich bei der günstigen, tollen Auswahl hier denn auch kochen? Bloß….ausgewogener sollte es sein. Mehr Gemüse und vielleicht ab und zu auch mal ein westliches Gericht… Soweit meine Vorstellung. – Und da lande ich mit meinen Ausschweifungen wieder bei Sprout.

Ein Mittagessen bei Sprout kostet umgerechnet 6,40 Euro. Für die Menge und die verwendeten Produkte ist der Preis fair. Zwischen Dienstag und Freitag wähle ich meine Gerichte aus, bezahle und bekomme sie am Montag direkt auf die Arbeit geliefert. Die Behälter sind wiederverwendbar und dadurch umweltfreundlicher als andere Verpackungen.

Meine erste Bestellung (oh man war ich aufgeregt!!):

Mexikanische Burrito bestehend aus Vollkorntortilla, Chipotle Hummus, roten Zwiebeln, gewürzten Linsen, PfefferschotenScharfe Erdnussnudeln bestehend aus japanischen Sobanudeln, lila Kohl, Karotten, Pfefferschoten, grünem Kohl und Knoblauch, scharfer Erdnusssauce („Scharf“ ist bei Sprout übrigens eher „westlich scharf“ und nicht „koreanisch scharf“.)Vegetarischer Thai Curry Salat bestehend aus roter Thai Curry Sauce, braunem Reis, Paprika, Karotten, gemischtem grünen Salat, Zwiebeln, Kirschtomaten und zerkleinerten ErdnüssenBurrito Salat bestehend aus braunem Reis, Koriander-Limonen-Öl, gekochten Linsen, schwarzen Bohnen, Mais, lila Kohl, gemischtem grünen Salat und hausgemachtem SalsaJapanischer Edamame-Snack mit Chili-Knoblauch-MarinadeWöchentlich kann man zwischen zehn Hauptgerichten wählen. Des Weiteren stehen Frühstück, Snacks sowie Desserts zur Auswahl. Wie wäre es mit einem Schoko-Avocado-Brownie als Nachtisch? 

Gründe für Sprout: Gesund und sättigend, Es müssen keine Tiere leiden, Frei von weißem Mehl, weißem Zucker und weißem Reis, Frei von Gluten und künstlichen Lebensmittelzusätzen, Fairer Preis, Umweltfreundlicher als andere Lieferdienste

www.sproutseoul.com