Ausflüge

Tag 1 mit Jonas und Vivien

Wer es nicht weiß: Jonas ist mein Bruder, Vivien ist seine Freundin :).

Gestern gegen 8 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Flughafen. Überraschend war das Flugzeug zu früh gelandet, haha. Trotzdem wartete ich knapp eine Stunde, bis ich meinen liebsten Bruder in die Arme schließen konnte. Noch immer freue ich mich so sehr, dass die Beiden den Weg auf sich genommen haben!

Zuerst hieß es: Geld umtauschen und eine SIM Karte kaufen. Dies ist am Flughafen sehr einfach, da das Personal gutes Englisch spricht. Anschließend fuhren wir zu mir und legten eine zweistündige Schlafpause ein (Ich traf während der Zeit Freunde).

Nachdem Jonas und Vivien wieder wach waren, nahmen wir den Bus zu Homeplus und besorgten Essen. Besonders für das Frühstück; Milch, Cornflakes, Joghurt, Erdbeeren und Bananen. Außerdem landeten einige Dinge im Einkaufskorb, an denen die Beiden nicht vorbeigehen konnten; Pringles Cola, Pringles Karamell, Soju mit Blaubeergeschmack, eine Flasche Milkis (Softgetränk, es schmeckt wie eine Mischung aus Joghurt und Sprite).

Auf dem Rückweg vom Einkauf kamen wir an unserem ersten Filmset vorbei, was meinen Bruder (Film-Student) faszinierte. In meiner Wohngegend wird für alles Mögliche gedreht, von daher wird Jonas voll auf seine Kosten kommen! Die Luft war gestern übrigens sehr schlecht (Wert: 186, im Vergleich Berlin: 48), aber mein Bruder war von dem gelblichen, fahlen Licht begeistert :P. 

Zuerst brachten wir den Einkauf nach Hause, anschließend zeigte ich den Beiden meinen Arbeitsplatz. Auf dem Weg dahin kamen wir an einem Café vorbei, welches von Fans belagert wurde. Sie standen mit ihren Smartphones vor der Scheibe und drückten sich die Nasen platt. Keine Ahnung, wer in dem Café saß?!

Nach der Besichtigung meines Arbeitsplatzes führte ich Vivien und Jonas durch Digital Media City zu der traditionelleren Gegend. Wir Kollegen nennen sie “the dong area”; ‘-dong’, bezeichnet eigentlich ein Viertel, in Nordamerika ist es aber auch ein Slangwort für P….. Die Idee kam natürlich von einem Kanadier, haha, nicht von mir! Eigentlich wollten wir in the dong essen gehen.

Alle lieben Jibangi!

Da es allerdings noch früh war – etwa 17 Uhr – und die Zwei sich für fit genug erklärten, nahmen wir spontan ein Taxi nach Hongdae. Samstagabends ist dort die Hölle los, aber das Flair ist die perfekte Möglichkeit um jeden Neuankömmling für Seoul zu begeistern. Wie erhofft sahen wir viele Straßenmusiker und sogar Maxxam, eine der besten Tänzergruppen die man auf der Straße findet. Ich führte Vivien und Jonas zu meinem liebsten BBQ-Restaurant dieser Gegend. Statt jedoch Samgyeopsal zu bestellen (Bauchspeck – fettig, liegt schwer im Magen, nicht so gut nach einem langen Flug), wählte ich Moksal (Nackenfleisch und deshalb fettärmer). Meine Gäste waren vom BBQ begeistert – Mission erfüllt :).

Dies war definitiv nicht ihr letzter Abend in Hongdae! Heute geht es aber erstmal zusammen mit Taemin nach Insa-dong und ich werde mehr Fotos machen.