Zuhause in Seoul

Mein neues Zuhause

Obwohl meine neue Wohnung ganz anders ist als mein vorheriges Apartment, fühlte ich mich hier sofort wohl. Das liegt eindeutig daran, dass ich nun nicht mehr von sechzehn Fenstern umgeben bin. Die Fensterfront war zwar stylish, allerdings kam ich mir vor wie auf einem Präsentierteller (…Ist euch mal aufgefallen, dass die Opfer in Krimiserien oft in Häusern mit riesigen Glasfronten wohnen? Ok, ich war im 10. Stock, aber mit vielen Fenstern ist es schlichtweg nicht so gemütlich.).

Mein jetziges Zuhause ist ein Serviced Apartment, d.h. man erhält den gleichen Service wie in einem Hotel. Wöchentliche Zimmerreinigung, das Wechseln von Bettzeug und Handtüchern, hauseigene Techniker sowie diverse Facilities wie Sauna&Whirlpool sind im Preis inbegriffen.

Die Rezeption ist 24/7 besetzt und die Damen bestellen einem auf Wunsch z.B. ein Taxi oder Pizza (wobei ich das selber hinbekomme) und auch sonst wird einem der Aufenthalt so angenehm wie möglich gemacht. Zum täglichen Frühstücksbuffet kann ich bisher nichts sagen und auch die Indoor screen golf-Anlage wurde noch nicht getestet (Koreaner sind verrückt danach!), aber mein Favorit steht trotzdem schon fest – tadaa:

Ein Pool!

Wer in Seoul wohnt und gerne schwimmt, der wird feststellen dass Schwimmbäder rar sind. Endlich kann ich wieder meinem Lieblingssport nachgehen und muss dafür nicht einmal das Gebäude verlassen.

Meine Wohnung hat 63 Quadratmeter, bestehend aus einem Wohnzimmer mit Küche, Schlafzimmer, Badezimmer und Balkon. Natürlich habe ich meine Einrichtung behalten und es hat sich nicht viel verändert – zusätzlich besitze ich endlich einen Fernseher, eine Toilette mit Funktionen wie Sitzheizung und einen Reiskocher, haha. Letzterer ist besonders praktisch, weil er den Reis ganz zuverlässig ohne Anbrennen kocht und Junis‘ tägliches Mittagessen zu einem Großteil aus dem Getreide besteht.

Bisher ist der Balkon leer – ich werde noch ein paar Pflanzen besorgen.
Schlafzimmer
Junis hat ihren eigenen Schrank 🙂

Lieblingssong im August: iKON – Killing me