Seoullife

Bukchon Hanok Village und Samgyetang

Am Sonntag traf ich meinen Freund und wir fuhren mit dem Auto ins Bukchon Hanok Village – eine wundervoll traditionelle Gegend in Seoul mit Gebäuden, die sich bis in die Joseon Dynastie zurückdatieren lassen.

Ursprünglich wollten wir dort spazieren gehen, jedoch war es SO kalt, dass wir uns in ein Restaurant flüchteten und ein Wintergericht bestellten: Samgyetang. Dieses Gericht wird zubereitet, indem zuerst die Innereien eines kleinen Hühnchens entfernt, der Bauch mit Klebreis und Heilmittelzutaten der orientalischen Medizin, wie z.B. Datteln, Knoblauch, Ingwer sowie Süßholzwurzeln gefüllt und das Hühnchen in einem tiefen Topf gekocht wird.

Samgyetang

Der Eintopf stärkt – wohl auch aufgrund seiner hohen Nährwerte – die Lebensenergie. Ursprünglich aß man Samgyetang im Sommer, da man Hitze mit Hitze (und Kälte mit Kälte) bekämpfte. Heutzutage machen das höchstens noch sehr traditionell lebende Personen. So gesund Samgyetang auch ist, es gilt doch als eines der kalorienreichsten Gerichte der koreanischen Küche. Irgendwie zählen diese Angaben für mich nie, denn ich hatte anschließend trotzdem noch Hunger. Wir gönnten uns als Nachtisch also einen Hotteok. Dies ist ein mit braunem Zucker, Honig und gehackten Nüssen gefüllter, frittierter Teigfladen. Hotteok werden im Winter an vielen Straßenecken angeboten. Sie sind soooo lecker, probiert sie unbedingt wenn ihr in der kühleren Jahreszeit nach Seoul kommt!

Hotteok

Zu guter Letzt besuchten wir ein Themencafe, welches ich im nächsten Blogeintrag vorstellen werde :).

unser Bett im Café (: