Meine Gedanken

5 weitere Dinge, die mir in Korea aufgefallen sind

Jedes freie Fleckchen Erde in Seoul wird von Hobby-Gärtnern genutzt. Warum auch nicht, es stört ja niemanden. Wenn ein alter Mann am Straßenrand seinen Salat anpflanzt, dann würde den niemand zertrampeln oder sich an den Pflanzen bedienen.

Toilettenpapier wird selten in die Toilette geschmissen. Dies liegt vor allem daran, dass koreanische Rohre dünn sind und schnell verstopfen.

Warum schmeckt das so süß? Knoblauchbrot mit Zuckerguss. Pizza mit Süßkartoffelmus anstelle von Tomatensauce. Corn Dogs (mit Teig umschlungene Würstchen am Stiel), welche in Zucker gewälzt werden. … Herzhaftes Knoblauchbrot? Habe ich bisher noch nicht entdeckt!

Süßes Knoblauchteilchen
mit Zuckerguss und Knoblauch-Pesto

Es gibt kaum öffentliche Mülleimer. Stattdessen findet man Müllstapel an beliebigen Ecken. Diese verbreiten einen der unangenehmeren Gerüche, denen man in Korea begegnet. Warum es kaum öffentliche Mülleimer gibt? – Darüber kamen mir bereits verschiedene Aussagen zu Ohren. Die Häufigste: Privatpersonen verstopften die kleinen Mülleimer ständig mit ihrem Hausmüll.

Die meisten öffentlichen Toilettenkabinen haben einen Notfallknopf. Ich denke immer “Warum braucht man sowas in einer der sichersten Millionenstädte der Welt?”, aaaaber vielleicht ist Seoul gerade wegen dieser ganzen Überwachung so sicher?

Notfall-Klingel

Sprach-Update. In der letzten Woche war ich übrigens – inspiriert durch Stefanie Michova, falls sie euch bekannt ist – im Language Education Center der Seoul National University und habe einen Einstufungstest gemacht. Ergebnis?: Level 3 (Intermediate). Hey, meine Kenntnisse halte ich immer für nichtig, weil ich denke dass ich mit mehr Ehrgeiz schon viel weiter sein könnte, aber: Ich beherrsche mittel-gut Koreanisch. 🙂 Mit Baby-Schritten geht es auch voran. Fokus nun: sprechen, sprechen, sprechen.

Ohrwurm im Monat Juni: Lee Hi – No One (feat B.I of iKON) … Welche Erzählungen werden bildlich in dem Musikvideo wiedergegeben?